Presse

Veröffentlicht: 28.04.2017 unter Aktuelles, Presse

Pressecho zum Volksstimme-Artikel vom 26.04.2017

2017_04_26_Vst._Kritik am Kita Schluss um 17 UhrMagdeburger Volksstimme vom 26.04.2017

 

Birgit Steinmetz

Birgit Steinmetz

„Wir begrüßen das Ergebnis der Befragung.“, so Stadträtin Birgit Steinmetz. „Es bestätigt unsere Initiative.“ Die SPD-Stadträtin war 2015 Initiatorin eines Antrages, der den Oberbürgermeister darum bat, die Betreuungszeiten in zwei städtischen Kindertageseinrichtungen bis 19 Uhr und in einer Weiteren bis 21.30 Uhr zu erweitern. Die dafür benötigten Mittel sollen über das Bundesprogramm „KitaPlus“ fließen.

„Auch wenn die Mehrheit der Eltern mit den Regelöffnungszeiten von 6 bis 17 Uhr zufrieden ist, zeigt die Auswertung der Befragung doch deutlich, dass ein nicht unerheblicher Teil der Magdeburger Familien den Bedarf für längere Kita-Öffnungszeiten hat. Hier sollte man den Eltern, die eben außerhalb der üblichen Arbeitszeit tätig sind, entgegenkommen“, so Birgit Steinmetz weiter. „Das Angebot der Stadt, die Regelöffnungszeit bis 18 Uhr zu erweitern, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Dennoch werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, dass zumindest eine städtische Kita in Magdeburg eine Betreuung über die angestrebte Regelzeit hinaus anbietet für jene Eltern, die in Schichtarbeit beschäftigt, alleinerziehend sind oder sich in Ausbildung und Studium befinden.“

Veröffentlicht: 25.04.2017 unter Aktuelles, Presse

Neuer Offener Treff für Senioren in Lemsdorf

Gestern unterzeichneten der Heimatverein Lemsdorf und die Volkssolidarität Magdeburg im Beisein der Beigeordneten Simone Borris eine Kooperationsvereinbarung, die auf die Weiterführung des Offenen Treffs in Lemsdorf zielt. Vereinbart wurde, dass beide Partner zukünftig enger bei der sozialen Betreuung älterer EinwohnerInnen im Stadtteil zusammenarbeiten. Die Stadt wird dabei konzeptionell als auch finanziell unterstützend zur Seite stehen.

Hintergrund: Nach der Schließung des alten Standortes in der Wenigeröder Straße Ende 2015 verstärkte sich bei den Lemsdorfer Senioren der Wunsch wieder einen Anlaufpunkt für Spieleabende, geselliges Beisammensein aber auch für Infoabende vor Ort zu haben. Mit dem Landhaus Lemsdorf wurde ein Kooperationspartner gefunden, der dies zukünftig dienstags und donnerstags durch Bereitstellung seiner Räumlichkeiten ermöglicht und zudem, dank inzwischen gesenkter Bordsteine, für mobilitätseingeschränkte Menschen gut erreichbar ist. Dafür hatten wir uns 2015 mit einem Antrag zum barrierefreien Ausbau Lemsdorfs im Stadtrat eingesetzt.P1420274 P1420294

 

Veröffentlicht: 30.03.2017 unter Aktuelles, Presse

SPD fordert zügigen Ausbau der barrierefreien Haltestelle am Westfriedhof

2017_03_30_Zur SN der VW_Barrierefreier Ausbau Waltestelle Westfriedhof verschoben

 

Aus der aktuellen Dienstberatung des Oberbürgermeisters geht ein brisantes Papier hervor. Die für dieses Jahr geplante barrierefreie Erneuerung der Haltestelle am Westfriedhof sei nicht realisierbar, so heißt es, und soll verschoben werden – neues Planungsziel voraussichtlich 2020!

Burkhard Lischka

Burkhard Lischka

„Das kann nicht sein!“, wettert der Stadtfelder SPD-Politiker Burkhard Lischka. „Seit sechs Jahren haben wir dieses Thema auf der Agenda. Es wurde den Leuten in Aussicht gestellt, dass die Straßenbahnhaltestelle am Westfriedhof in diesem Jahr endlich barrierefrei umgebaut wird. Die Gelder dafür stehen bereit. Und nun soll der Ausbau weiter auf die lange Bank geschoben werden?“

In der Tat: Bereits 2011 machten die Sozialdemokraten erstmalig auf das Thema öffentlich aufmerksam und baten die MVB bei ihren zukünftigen Planungen an die Barrierefreiheit zu denken. Mit einem Antrag im Stadtrat warben sie 2012 dafür, den barrierefreien Haltestellenausbau entlang der Großen Diesdorfer Straße zu beschleunigen. 2015 folgte ein weiterer Schritt. Auf Initiative der Sozialdemokraten beschloss der Stadtrat die Haltestelle am Westfriedhof in der Dringlichkeitsliste zur Verbesserung der Barrierefreiheit in die Kategorie A – hohe Dringlichkeit mit möglichst schneller Lösung – hochzustufen.

„Und das nicht ohne Grund!“, so Lischka. „Seit vielen Jahren beklagen die in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen, dass es entlang der Straßenbahntrasse in der Großen Diesdorfer Straße, zwischen Damaschkeplatz und Diesdorf, nicht eine barrierefreie Haltestelle gibt. Wer mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl auf der drei Kilometer langen Strecke unterwegs ist, hat oft große Mühe beim Ein- und Ausstieg in die Straßenbahn.“

Christian Hausmann

Christian Hausmann

„Vor allem am Westfriedhof, der bevorzugt von älteren Menschen besucht wird, ist das ein unhaltbarer Zustand!“, ergänzt Stadtrat Christian Hausmann. „Hier weiter abzuwarten bis die Große Diesdorfer Straße in Gänze ausgebaut wird, ist für mich nicht nachvollziehbar. Das kann sich noch bis 2025 hinziehen. Wir erwarten, dass die Stadtverwaltung zeitnah die entsprechenden Maßnahmen einleitet, damit es endlich vorwärts geht!“

Veröffentlicht: 06.03.2017 unter Aktuelles, Presse

Buntes Rathaus. SPD schlägt farbliche Gestaltung des Rathauses vor

04.03.2017_SPD will Rathaus bunt anmalen

 

Die SPD-Stadtratsfraktion wird in der nächsten Stadtratssitzung einen Antrag zur farblichen Gestaltung des Rathauses einbringen. Darin soll der Oberbürgermeister beauftragt werden, „im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung ein Konzept zur farblichen Gestaltung des Rathauses in Anlehnung an die Kampagne „Buntes Magdeburg“ von Carl Krayl zu erarbeiten.“

Dr. Falko Grube

Dr. Falko Grube

Inspiriert ist der Antrag durch die jüngst zu Ende gegangene „Bunte Stadt – Neues Bauen. „Die Baukunst von Carl Krayl“ hat eindrucksvoll die Tradition der Magdeburger Moderne der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts illustriert“, sagte Falko Grube, stellv. Vorsitzender der SPD-Fraktion. „Magdeburg war seinerzeit Heimat einer architektonisch und künstlerischen Avantgarde, die uns stadtbildprägende Kleinode beschert hat.“ Die von Carl Krayl in den 20er Jahren angestoßene Kampagne zur farbigen Fassadengestaltung brachte Magdeburg überregionale Bekanntheit ein, bald sprach man nur noch vom „Bunten Magdeburg“. Heute ist dieser Eindruck in der Otto-Richter-Straße wieder erlebbar.

Die farbliche Gestaltung des Rathauses – vor allem der weißen Ostgiebel- und der weißen Nordseite, aber möglicherweise auch des Westportals – im Stile Crayls würde diese Magdeburger Tradition zurück in die Mitte der Stadt holen. „Sie wäre ein Paukenschlag“, sagte Grube. „Das Alte Rathaus wäre nicht nur farbgewordene Reminiszenz an eine große Epoche der Stadtgeschichte, das erste Haus der Stadt wäre auch erster Botschafter der Kulturhauptstadtbewerbung.“

Die SPD verspricht sich von der Umgestaltung des Rathauses auch einen anderen Nebeneffekt. „Eine der Baustellen der Kulturhauptstadtbewerbung ist bekanntermaßen der Umstand, dass viele Menschen in Magdeburg noch nicht von einer überbordenden Begeisterung ergriffen sind, ja die beabsichtigte Bewerbung nicht einmal kennen“, so Grube. „Ein Krayl’sches Rathaus würde das schlagartig ändern. Um die Kulturhauptstadt WISSEN würde dann Jede(r). Eine Diskussion darum kann nur gut sein.“ Beginnen soll sie in den Ausschüssen. „Aber sie soll nicht auf diese beschränkt sein!“

Die farbenfrohere Gestaltung des Rathauses ist keine Erfindung dieser Tage. Vor 100 Jahren war u.a. auch das Westportal bunter. „Warum nicht auch heute einen Farbtupfer setzen?“, fragt die SPD.

Veröffentlicht: 02.12.2016 unter Aktuelles, Presse

Ein bisschen mehr Mut, tut allen gut!

Christian Hausmann

Christian Hausmann

Schon seit langem beschäftigt den Magdeburger Stadtrat das Thema zur Neueinteilung der Grundschulbezirke. Doch auch der erneute Versuch eine Optimierung herbeizuführen, gestaltet sich schwierig. Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion, Christian Hausmann, bezieht dazu Stellung.

Hintergrund: Im Juni beschloss der Stadtrat, dass bei der zukünftigen Schulentwicklungsplanung nur noch von einer maximalen Zahl von 22 Schülern pro Klasse (bisher 28) ausgegangen werden soll, um eine möglichst gute Unterrichtsqualität an den Grundschulen zu gewährleisten. Dem Beschluss folgend errechnete die Stadtverwaltung mit einem Optimierungsalgorithmus, wie die Zuordnung der Einschüler ab dem Schuljahr 2018/2019 erfolgen könnte und legte dem Stadtrat das Ergebnis in seiner Novembersitzung zur Entscheidung vor. „Herausgekommen ist ein inhaltlich qualitatives Papier“, lobt Stadtrat Christian Hausmann (SPD) zur Stadtratssitzung.

Einig war man sich dennoch nur in einem Punkt, dass die Schulbezirke für 2017/2018 weitestgehend beibehalten werden. Dem Berechnungsmodell der Verwaltung zur Neueinteilung der Grundschulbezirke wurde vorerst ein Korb erteilt. Man könne ja schließlich nicht einem Computer anvertrauen, wo der Einschüler künftig zur Schule gehen soll, so die Meinung einiger Räte. Auch die fehlenden Stellungnahmen vom Stadtelternrat, der Kinder- und dem Behindertenbeauftragen wurden bemängelt. Kurzum wurde das Papier zurück in den Bildungsausschuss verwiesen. Der beriet am Dienstag erneut darüber mit dem Ergebnis – Vertagung!

„Dass der Bildungsausschuss die Drucksache vertagt hat und dadurch die Beschlussfassung erneut hinausgezögert wird, kann ich langsam nicht mehr nachvollziehen“, so Christian Hausmann. Grund für die Verschiebung ist die noch fehlende Stellungnahme des Stadtelternrates. „Sowohl die Kinderbeauftragte als auch der Behindertenbeauftragte haben im Ausschuss auf eine Stellungnahme verzichtet, da sie hierfür keine Notwendigkeit sehen. Lediglich der Stadtelternrat hat sich zur Sache noch nicht geäußert. Doch deswegen die Beschlussfassung weiter hinauszuzögern, halte ich für fraglich. Das verunsichert die betroffenen Eltern doch nur noch mehr“, so Hausmann weiter. „Ich werbe dafür, hier mit einer zügigen Beschlussfassung endlich für Klarheit zu sorgen – Mut zur Entscheidung!“

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