Kleiner Stadtmarsch: Planziele geändert! Wichtiger Meilenstein für neues Viertel an der Elbe

Der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg hat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag die Planziele für den Bebauungsplan „Kleiner Stadtmarsch“ geändert. Statt der bisherigen Ausrichtung soll auf der Fläche künftig ein urbanes Viertel entstehen. Hintergrund der Entscheidung sind unter anderem angepasste, höhere Lärmschutzwerte, mit denen mögliche Nutzungskonflikte mit dem benachbarten Messeplatz „Ernst Wille“ entschärft werden sollen. Die Fraktion SPD/Tierschutzallianz/Volt begrüßt den positiven Beschluss ausdrücklich.

„Im Grunde könnte ich meine Rede von 2018 noch einmal halten, damals haben wir die Planziele aufgestellt“, erklärt Dr. Zenker, Stadtrat der Fraktion. „Wenn man heute über die Elbe auf den Kleinen Stadtmarsch blickt, sieht man vor allem das MDR-Gebäude. Daneben ist eine Baulücke. Städtebaulich ist das kein Highlight. Ich bin dafür, die Baulücke zu schließen und das Leben auch ein Stückchen näher an die Elbe zu holen. Der Beschluss ist ein wichtiger Schritt für eine lebendige und attraktive Stadt.“

 

Auch Fraktionsvorsitzender Dr. Wiebe unterstreicht die Bedeutung der Entscheidung: „Das ist ein wichtiges Projekt für die Magdeburger Stadtentwicklung. Gut, dass mit diesem Beschluss ein weiterer Schritt unternommen wird, um die bestehenden Konflikte zwischen der Bebauung des Kleinen Stadtmarschs und dem Messebetrieb aufzulösen.“ Erstaunt zeigt sich Dr. Wiebe vom Abstimmungsverhalten der AfD. Die Fraktion hatte sich gegen den gefundenen Kompromiss gestellt. Wiebe resümierte: “Wer vehement gegen Stadtentwicklungsprojekte stimmt, stimmt auch gegen Aufträge, Arbeitsplätze und Zukunft vor Ort!“.

Mit der Änderung der Planziele sieht die Fraktion SPD/Tierschutzallianz/Volt eine klare Perspektive für die weitere Entwicklung der Fläche.