Presse 2018

Veröffentlicht: 04.01.2018 unter Presse 2018

Pressemitteilung zum Volksstimme-Artikel vom 03.01.2018: „Barrierefrei in die Straßenbahn“

Jens Rösler

Dazu erklärt Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion Jens Rösler: „Mit dem einstimmigen Beschluss des Stadtrates vom 11.12.2017 zu unserem Haushaltsantrag „Haushaltsplan 2018 – Provisorischer barrierefreier Ausbau von Haltestellen“(DS0353/17/10) werden für den Ausbau von provisorischen Haltestellen an den Haltepunkten Westfriedhof, Arndtstraße und Neustädter Friedhof nun mehr finanzielle Mittel bereitgestellt. Für diese Haltestellen, mit der derzeit höchsten Priorität, sind jeweils 50.000 Euro eingeplant. Demnach sind 150.000 Euro als Gesamtsumme in den Haushalt 2018 eingestellt worden.“

Veröffentlicht: 31.01.2018 unter Presse 2018

Gedenkstein „Muttereiche“ ist auch ohne Denkmalstatus bedeutend für die Magdeburger Geschichte!

Jens Rösler

Zur Stellungnahme der Verwaltung zum Antrag „Muttereiche“ erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Jens Rösler:

„Die aktuelle Stellungnahme der Verwaltung zum Antrag unserer Fraktion zum Gedenkstein „Muttereiche“ ist für mich nur schwer nachvollziehbar! Wir haben darin u.a. die Aufwertung des Gedenksteins „Muttereiche“ und dessen Aufnahme ins Denkmalregister beantragt, weil die „Muttereiche“ seit 1878 historische Bedeutung für die Magdeburgerinnen und Magdeburger hatte. Diente der Ort um den Baum zur Zeit des Bismarckschen Sozialistengesetzes noch als illegaler Treffpunkt der deutschen Sozialdemokratie, entwickelte er sich später zu einem beliebten Veranstaltungsort für Maifeiern und Pfingsttreffen von Magdeburger Arbeiterinnen und Arbeitern. Während des Ersten Weltkrieges wurde von hier aus der Streik der Magdeburger Hafenarbeiter unterstützt.1925 musste die von einem Blitzeinschlag beschädigte „Muttereiche“ leider gefällt werden, der Ort behielt jedoch seinen erinnerungskulturellen Charakter, was 1961 zur Aufstellung des Gedenksteins führte. „Ich teile die Sichtweise des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt nicht, dass die Aufnahme des Steins ins Denkmalregister nur möglich wäre, wenn die nicht mehr vorhandene Tafel mit der Aufschrift aus 1961 angebracht wird, zumal der Text nicht den historischen Fakten entspricht, wenn er den Ort als „Treffpunkt der Kämpfer gegen Militarismus und Faschismus“ bezeichnet, so Rösler.

Christian Hausmann

Christian Hausmann, Historiker und Mitglied im Kulturausschuss ergänzt: „Aus meiner Sicht ist es sinnvoller, eine touristische Hinweistafel neben dem Stein aufzustellen, die u.a. auf den Text der alten Tafel im Kontext ihrer Zeit hinweist – am Stein selbst sollte jedoch einen neue angebracht werden, eine, die den Besucherinnen und Besuchern den Ursprung und die tatsächliche Bedeutung dieses historischen Ortes nahebringt.

Der neue Text für den Stein könnte lauten: „Hier stand die Muttereiche, illegaler Treffpunkt der Sozialdemokraten in der Zeit des Bismarckschen Sozialistengesetztes 1878 – 1890. Auch danach war die 800 jährige Eiche noch Ziel von Veranstaltungen der organsierten Arbeiterschaft bis 1933.“

Veröffentlicht: 19.02.2018 unter Presse 2018

Freizeitticket für Schüler soll mehr bieten

Hintergrund: Unsere Fraktion stellte in in der Stadtratssitzung vom 19.10.2018 einen entsprechenden interfraktionellen Antrag.

Jens Rösler

Der Stadtrat möge beschließen:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, dafür Sorge zu tragen, dass die Magdeburger Verkehrsbetriebe ein Schülerfreizeitticket für alle Schüler*innen der Landeshauptstadt Magdeburg anbieten. Das Schülerfreizeitticket soll gültig sein:

 

– vom ersten bis zum letzten Schultag
– an Schultagen von Montag bis Freitag ab 14 Uhr
– am Wochenende, an den gesetzlichen Feiertagen sowie am 24.12. und 31.12. ganztags
– in den Ferien (außer Sommerferien) ganztags

Begründung:
Mit Beginn des Schuljahres 2017/2018 haben die Magdeburger Schüler*innen, die im Besitz einer gültigen Schülerjahreskarte sind, die Möglichkeit zusätzlich ein Schülerfreizeitticket (Tarifzone Magdeburg) zu erwerben. Dafür ist eine jährliche Zuzahlung von 136,50 EUR zu leisten. Es ist löblich, dass die MVB das Angebot bereits für dieses Schuljahr eingeführt hat. Das Freizeitticket kommt allerdings nur den Schüler*innen zugute, die derzeit im Besitz einer Schülerjahreskarte sind. Gemäß den aktuellen Tarifbestimmungen ist das Schülerfreizeitticket dazu erst ab 20 Uhr gültig bis 05.30 Uhr des Folgetages sowie ganztägig am Wochenende, an den Feiertagen und in den Ferien, wobei die Sommerferien ausgeschlossen sind. Das ist aus unserer Sicht nicht praktikabel.
Um hier im Interesse aller Magdeburger Schüler*innen ein übersichtliches und vor allem den Bedürfnissen entsprechendes Angebot zu schaffen, soll ein Ticket angeboten werden, dass den Namen Freizeitticket auch verdient, von allen Schüler*innen erworben und in direktem Anschluss an die Schule verwendet werden kann, wie es beispielweise in anderen deutschen Städten praktiziert wird.

Artikel aus der Magdeburger Volksstimme vom 28.02.2018

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