Presse 2012

Veröffentlicht: 05.04.2012 unter Presse

Endlich Nachnutzung für ehemaliges Raabegymnasium

Stadtrat Jens HitzerothDas Schulgebäude des ehemaligen Raabe-Gymnasiums in der Braunschweiger Straße steht nunmehr seit 2008, mit Unterbrechung durch die Ausweichnutzung des Scholl-Gymnasiums leer. Zwischenzeitlich sollte die Oskar-Kämmerer-Schule oder auch das Abendkolleg dort einziehen, aber bisher hat sich keine endgültige Lösung abgezeichnet.

Die Stadtverwaltung hat nun dem Stadtrat eine Beschlussvorlage vorgelegt, nachdem das Schulgebäude in der Braunschweiger Straße saniert werden soll. Möglich wird dies durch das vom Finanzministerium des Landes Sachsen-Anhalt neu aufgelegte Förderprogramm STARK III, welches langfristig die Sanierung aller Schulen und Kindertagesstätten im Land zum Ziel hat.

Nach erfolgreichem Abschluss soll das Gebäude als Grundschule für Sudenburg genutzt werden.

Im Gegenzug soll der bisherige Standort der Grundschule „Amsdorfstraße“ für die im gleichen Gebäude befindliche Sekundarschule als auch möglicherweise für das Abendkolleg genutzt werden.

Dazu der Sudenburger Stadtrat Jens Hitzeroth: „Es ist erfreulich, dass für das altehrwürdige Gebäude in der Braunschweiger Straße endlich eine konkrete und dauerhafte Nachnutzung gefunden wurde.“

In der Drucksache der Verwaltung heißt es weiterhin, dass die Schülerzahl von zur Zeit 199 auf bis zu 361 im Jahre 2016 steigen wird. Die Grundschule soll am neuen Standort zu einer 4 Zügigkeit entwickelt werden.

Die steigenden Schülerzahlen bestätigen auch die bisherige Entwicklung Sudenburgs hin zu einem vor allem für junge Familien attraktiven Stadtteil.

„Durch die Schaffung einer modernen und zentral gelegenen Grundschule, wird sich die Anziehungskraft Sudenburgs als Wohn- und Lebensstandort weiter erhöhen.“ so Stadtrat Jens Hitzeroth.

Veröffentlicht: 31.05.2012 unter Presse

Verleihung des Titels “Ehrenbotschafter Magdeburg” für weitere 2 Jahre

Verleihung des Titels "Ehrenbotschafter Magdeburg"

Für weitere 2 Jahre wurden der Otto-von-Guericke-Gesellschaft Magdeburg, dem Sax´n Anhalt Orchester und der Abtshof Magdeburg GmbH der Titel Ehrenbotschafter der Landeshauptstadt Magdeburg verliehen. Oberbürgermeister Dr. Trümper und die Stadtratsvorsitzende Beate Wübbenhorst (Fraktion SPD-future!) überreichten die Urkunde an die Vertreter und gratulierten recht herzlich.

Veröffentlicht: 10.06.2012 unter Presse

GEMA gefährdet kulturelles Leben in Magdeburg –Gebührenexplosion muss gestoppt werden

Martin RohrssenAls die GEMA am 2. April 2012 ihre neue Tarifstruktur verkündet hatte, gab es schon vereinzelt Proteste von verschieden Veranstaltern. Zu Recht, wie sich herausgestellt hat, denn mittlerweile steht fest, dass die neuen GEMA-Tarife nicht nur für Diskothekenbetreiber und Gastronomiebetriebe ein erhebliches Problem darstellen, sie machen auch öffentliche Veranstaltungen wie das Stadtfest, die „Meile der Demokratie“, das Rathausfest und die Stadtteilfeste unmöglich. Zukünftig sollen nämlich nicht nur die Tarifausnahmen für solche Veranstaltungen entfallen, die Berechnung soll auch die gesamte Veranstaltungsfläche umfassen. „Bei der Meile der Demokratie wäre das die gesamte Innenstadt, erklärte Martin Rohrssen“, SPD-Stadtrat und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Mitte-Altstadt. „Das wäre doch Irrsinn.“

Sorgen macht sich die SPD nicht nur um die Veranstaltungen, sondern auch um die Künstler. „Wenn die GEMA stur bleibt, werden viele Veranstaltungen nicht mehr stattfinden“, erklärte Falko Grube, SPD-Vorsitzender in Magdeburg. „Damit schrumpfen die Einnahmen, die die GEMA an die Künstler ausschütten kann, erheblich.“ Grube warf der GEMA vor, wegen bürokratischer Engstirnigkeit, das kulturelle Leben in Deutschland zu gefährden. „Neue Tarife gleich weniger Veranstaltungen gleich weniger Künstlereinnahmen! Wie die GEMA zu dieser ‚Erfolgsformel‘ kommen konnte, ist mir ein Rätsel.“

Fraktionschef Hans-Dieter BrombergDie Stadtratsfraktion SPD/future hat das Thema aufgegriffen und einen Antrag in den Stadtrat eingebracht. Darin wird der Oberbürgermeister gebeten, „die GEMA aufzufordern: bis zum Ende des Schiedsverfahrens die neue Gebührenregelung auszusetzen oder durch Verhandlungen mit regionalen Veranstaltern Gebührenexplosionen aufgrund der neuen Tarifstruktur zu vermeiden, die Verhandlungen mit Interessenverbänden mit dem Ziel zu führen, auch künftig Veranstaltungen von kulturellem und öffentlichem Interesse bezahlbar zu gestalten, eine für alle Beteiligten angemessene und transparente Tarifstruktur vorzulegen. „Die GEMA hat zwar Verhandlungsbereitschaft signalisiert, aber die drohenden Gebührensteigerungen wirken sich schon jetzt verheerend auf die Veranstaltungsplanung aus“, erklärte Fraktionschef Hans-Dieter Bromberg. „Um im nächsten Jahr wichtige Veranstaltungen überhaupt planbar zu gestalten, muss die GEMA diese Gebührenerhöhung auszusetzen. Dazu wollen wir ein starkes Signal im Stadtrat senden.“

Dass dieses Signal ein einstimmig wird, ist wahrscheinlich. Zwar haben die anderen Fraktionen einen Änderungsantrag eingebracht, „aber der ist eher redaktioneller Natur“, so Bromberg.

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