Graffiti-Beschmierungen in Schulen (Anfrage F0019/12 von Stadträtin Ursula Biedermann zur Stadtratssitzung am 16.02.2012)

Ursula BiedermannSehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

In einem Artikel der Magdeburger Volksstimme vom 07.02.2012 wurde das Problem steigender Reinigungskosten in Magdeburger Schulen thematisiert. Demnach müssten vor allem die Schultoiletten regelmäßig mit hohem finanziellem Aufwand und durch Spezialfirmen von Graffiti- Beschmierungen etc. gereinigt werden. Wirksame Maßnahmen zum Unterbinden der Beschmierungen gäbe es bislang nicht, so der Leiter des Kommunalen Gebäudemanagements der Stadt, Herr Ulrich, im Artikel.

Ich frage Sie daher:

  • Was spricht dagegen, die „Verschönerungsaktionen“ der Schüler in den Sanitärräumen zu belassen, wenn die Räume ohnehin direkt nach der Entfernung wieder vollgeschmiert sind?
  • Besteht die Möglichkeit, dass Schüler oder sogar Klassen in regelmäßigem Wechsel die entsprechenden Verunreinigungen unabhängig von der Verursachung unter Einhaltung der vorgeschrieben hygienischen Vorschriften selbst beseitigen?
  • Könnten Schüler an der dauerhaften Gestaltung der Sanitärräume beteiligt werden, beispielsweise indem die Wände im Rahmen eines Kunstprojektes von ihnen mit künstlerischem Graffiti gestaltet werden?
  • Besteht die Möglichkeit, dass die Schüler auch ihre Unterrichtsräume täglich nach dem Unterricht ausfegen können?

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Beantwortung meiner Fragen.

Ursula Biedermann
Stadträtin

Stellungnahme der Verwaltung

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